Deine Perspektive – Physiklaborant

Heute präsentieren wir Euch den zweiten Teil unsere vierteiligen Perspektiven-Serie, in der wir euch unsere Ausbildungsmöglichkeiten bei GLOBALFOUNDRIES vorstellen.

Ich habe Lisa und Felix, beide Physiklaboranten im 3. Lehrjahr bei GLOBALFOUNDRIES, ein paar Fragen über ihre Ausbildung gestellt. Viel Spaß beim lesen! 

Was hast du vor deine Ausbildung gemacht?

Lisa: Ich habe vor der Ausbildung meinen Realschulabschluss an einer Oberschule gemacht.

Felix: Ich hab mein Abitur gemacht und anschließend vier Semester Chemie studiert.

Erinnerst du dich, wann und weshalb du dich für deinen Ausbildungsberuf entschieden hast?

Lisa: Ich wusste schon immer, dass ich etwas technisches machen möchte und nicht den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen will. Ich habe mich in handwerklichen und technischen Berufen umgesehen und in der neunten Klasse ein Praktikum als Chemielaborant, Uhrmacher und als pharmazeutisch-technische Assistentin absolviert. Durch Recherchen im Internet bin ich auf meinen jetzigen Beruf, den Physiklaborant, gestoßen worüber ich sehr glücklich bin.

Felix: Mir haben Labortätigkeiten schon immer Spaß gemacht.

Mit welchen Erwartungen hast du dich für die Ausbildung entschieden?

Lisa: Dass ich einen abwechslungsreichen Arbeitstag habe, mich nicht langweile und handwerklich etwas zu tun habe. Dieser Wunsch wird nun bei der Probenpräparation erfüllt.

Wie hast du den Bewerbungsprozess in Erinnerung?

Lisa: Ich habe die Bewerbung als recht einfach empfunden, da alles in dem online Bewerbungsformular vorgegeben ist.

Felix: Ich fande den Bewerbungsprozess ebenfalls einfach, schnell und unkompliziert.

Wie hast du das AC empfunden?

Lisa: Ich war sehr aufgeregt. Als ich beim AC ankam, ist die Nervosität zum Glück schnell verflogen. Allgemein habe ich das AC als sehr angenehm empfunden. Es gab eine Wii im Aufenthaltsraum, wodurch die Anspannung und das Schweigen zwischen den Mitstreitern genommen wurde. Die Tests waren zu schaffen, wenn man sich vorher ein wenig darauf vorbereitet hatte. Und da diese sehr vielfältig und breitgefächert waren, konnte man seine Stärke beweisen.

Erinnerst du dich an die ersten Wochen im Unternehmen und deinen ersten Eindruck?

Lisa: Ich war von der größe des Unternehmens überwältigt. Die erste Woche, eine Einführungswoche mit allen neuen Azubis von GLOBALFOUNDRIES, war unvergesslich. Wir wurden mit allen förmlichen und organisatorischen Dingen vertraut gemacht und nicht einfach von der Arbeitswelt überrumpelt. Am Ende der Woche gab es eine kleine `Schnitzeljagd`, so konnten wir die Gebäude besser kennenlernen und eine bessere Orientierung gewinnen.

Felix: Ich konnte kaum glauben wie viel Hightech hier verbaut ist und war überwältigt von der Größe des Unternehmens. Es war schwer vorstellbar, dass es möglich ist sich hier orientieren zu können.

Was sind Inhalte deiner Ausbildung?

Lisa: Im Unternehmen lernt man zunächst die zahlreichen Labore der Fab 1 in Dresden kennen. Man wird in den Fachbereich eingearbeitet und erlernt Arbeits- sowie Präparationsmethoden.
In der Berufsschule lernt man Grundlagen der Mathematik, Physik und Chemie. Dazu gehören z.B. die Wärmelehre, Optik, Mechanik, Schwingungen und Wellen, Atomphysik oder auch die Elektrotechnik. In der Chemie beschäftigt man sich vor allem mit den Methoden der Analytik. Nicht zu vergessen ist die Vorbereitung auf die theoretische Abschlussprüfung, die im BSZ stattfindet.

Als dritter Baustein spielt die Sächsische Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden (SBG) während der Ausbildung eine wichtige Rolle. Hier beschäftigt man sich mit Analytik und Analysen im chemischen Labor. Dazu gehört z.B. die Dichtebestimmung, Destillationen und Stoffidentifikationen. Zusätzlich beschäftigt man sich mit elektrischen Schaltungen und deren Inbetriebnahme. In der SBG Dresden erfolgt die Vorbereitung auf die praktische Abschlussprüfung.

Was sind Vor- und Nachteile eines großen Ausbildungsbetriebs bzw. Unterschiede zu kleineren Unternehmen?

Lisa: Als Vorteil sehe ich, dass es sich um einen amerikanischen Betrieb handelt und so meine Englischkenntnisse gefördert werden. Außerdem entwickelt sich die Halbleitertechnik kontinuierlich weiter und fordert so eine ständige Weiterbildung. Arbeitsmethoden ändern sich und so wird es nie eintönig.

Felix: Da das Unternehmen größer ist als die meisten Ausbildungsbetriebe gibt es in zahlreichen Abteilungen viel verschiedenes zu sehen. So wird es nie langweilig.

Was hat dich am meisten geprägt? Worin hast du dich selbst am meisten weiterentwickelt? Was hat dich vor Herausforderungen gestellt?

Lisa:  Mich hat am meisten der Kontakt zu den vielen Kollegen und Kolleginnen geprägt. Ich bin offener geworden und gehe des öfteren auf Menschen zu.

Felix: Ich konnte meine Skepsis gegenüber der Elektrotechnik ablegen und habe gerade in diesem Bereich sehr viel neues Wissen dazulernen können.

Hast du Wünsche oder Ideen für die Zeit nach der Ausbildung?

Lisa: Ich wünsche mir, dass ich nach der erfolgreichen Ausbildung übernommen werde. Was dann noch möglich ist wird die Zeit zeigen.

Felix: Ich erhoffe mir eine Übernahme von GLOBALFOUNDRIES und möchte privat bald mal wieder ins Ferne fliegen.

Wie gestaltest du deine Freizeit?

Lisa: Ich treffe gern meine Freunde und tanze gern.

Felix: Ich spiele gern Fußball, fahre gern Auto, spiele Xbox, verbringe Zeit mit meiner Freundin oder esse gern.

Ist dir sonst noch etwas in Erinnerung geblieben, was du an dieser Stelle anfügen möchtest?

Lisa: Ich vertrete unsere Firma sehr gern auf diversen Messen und freue mich immer total wenn ich diese begleiten kann. Es ist eine tolle Erfahrung Schüler zu beraten und ihnen etwas über meinen Beruf und die Ausbildung bei GLOBALFOUNDRIES zu berichten.

Ist die Ausbildung das, was du dir vorgestellt hast?

Lisa: Ich hatte keine großen Vorstellungen und habe alles auf mich zukommen lassen in der Hoffnung, dass es mir gefallen wird. Und zum Glück hat es das.

Felix: Die Ausbildung ist noch viel mehr als ich mir vorgestellt habe. Ich habe weder mit so viel Abwechslung, noch mit so tollen Arbeitskollegen und Mitschülern gerechnet.

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